Mieterstrom macht Ihre Immobilie zum Kraftwerk
Mit Mieterstrom versorgen Sie die Bewohner Ihres Mehrfamilienhauses direkt mit Solarstrom vom eigenen Dach – ohne Umweg über das öffentliche Netz. Ihre Mieter profitieren von günstigem, emissionsfreiem Strom, Sie als Eigentümer erschließen eine zusätzliche Einnahmequelle und steigern den Wert Ihrer Immobilie. Dabei ist das Potenzial enorm: Weniger als 1 % der Mehrfamilienhäuser in Deutschland nutzen bislang eine PV-Anlage – vor allem, weil die reine Volleinspeisung wirtschaftlich kaum attraktiv ist. Als regionaler Fachbetrieb aus Frickenhausen setzen wir Mieterstrom-Projekte in der Region Stuttgart um – von den Landkreisen Esslingen und Reutlingen bis weit darüber hinaus.
Genau hier setzen wir an: HUMMEL energize übernimmt die Projektentwicklung, Planung und Installation der Photovoltaik-Anlage inklusive Messkonzept und Netzbetreiber-Abstimmung. Für den laufenden Betrieb arbeiten wir mit Quartierkraft zusammen – einem bundesweit tätigen Spezialisten für die EnWG-konforme Abrechnung von Mieterstrom-Projekten. So erhalten Sie eine ganzheitliche Lösung aus einer Hand: von der ersten Potenzialanalyse bis zur automatisierten Stromabrechnung.

Ihre Vorteile mit Mieterstrom
Zusätzliche Einnahmen
Als Eigentümer verkaufen Sie den Solarstrom direkt an Ihre Mieter und erhalten zusätzlich monatliche Grundgebühren sowie den staatlichen Mieterstromzuschlag für jede direkt gelieferte Kilowattstunde. Zusammen liegen die Erträge deutlich über der reinen Einspeisevergütung.
Günstiger Strom für Ihre Mieter
Der Mieterstromtarif muss gesetzlich unter dem Grundversorgungstarif liegen. Auf den PV-Anteil entfallen Netzentgelte und Stromsteuer – Ihre Mieter beziehen emissionsfreien Solarstrom über nur einen Vertrag und einen Zähler. Die Teilnahme ist freiwillig: Niemand muss wechseln, jeder darf.
Immobilienwert & Effizienz
Eine PV-Anlage mit Mieterstrom steigert den Wert und die Attraktivität Ihres Objekts. Je nach Konstellation verbessert sich die Energieeffizienzklasse – ein zunehmend wichtiges Kriterium bei Vermietung, Finanzierung und Verkauf Ihrer Immobilie.
Pflichten erfüllen, ESG stärken
In Baden-Württemberg gilt bei grundlegenden Dachsanierungen eine PV-Pflicht – mit Mieterstrom erfüllen Sie diese Vorgabe und machen aus der Pflicht ein wirtschaftliches Projekt. Gleichzeitig verbessern Sie das ESG-Profil Ihres Bestands.
Mieterstrom, GGV oder Volleinspeisung?
Neben dem klassischen Mieterstrom gibt es seit 2024 die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) als schlankere Alternative. Was die Modelle unterscheidet – und was sie bringen – zeigt eine Beispielrechnung für ein Mehrfamilienhaus mit 10 Wohneinheiten und einer 15-kWp-Anlage (15.000 kWh Jahresertrag, 70 % Direktverbrauchsquote):
ca. 1.770 €/Jahr
Volleinspeisung
Der gesamte Solarstrom fließt ins öffentliche Netz, Sie erhalten die Einspeisevergütung. Einfach in der Umsetzung – aber das Dach bleibt wirtschaftlich unter seinen Möglichkeiten, und Ihre Mieter profitieren nicht vom eigenen Solarstrom.
ca. 3.170 €/Jahr
Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung
Sie liefern nur den PV-Strom an die Teilnehmer, den Reststrom bezieht jeder über einen Versorger seiner Wahl (zwei Verträge pro Teilnehmer). Organisatorisch schlank mit geringeren Pflichten als Stromlieferant – ohne staatlichen Zuschlag.
ca. 5.040 €/Jahr
Mieterstrom
Vollversorgung über einen Vertrag: PV-Strom vom Dach plus Reststrom aus dem Netz. Sie erhalten Einnahmen aus Stromverkauf, Grundgebühren, staatlichem Mieterstromzuschlag und Netzeinspeisung des Überschusses – in der Regel das ertragsstärkste Modell.
Beispielrechnung mit vereinfachten Annahmen (u. a. PV-Strompreis 27 ct/kWh, 10 teilnehmende Einheiten, spezifischer Ertrag 1.000 kWh/kWp). Die tatsächlichen Erträge hängen von Gebäude, Verbrauchsverhalten, Tarifgestaltung und aktueller Vergütung ab – die konkreten Zahlen für Ihr Objekt ermitteln wir in Ihrem individuellen Projektbericht.
Aus einer Hand: HUMMEL energize und Quartierkraft
Ein Mieterstrom-Projekt besteht aus zwei Welten: dem technischen Aufbau der Anlage und dem laufenden Betrieb mit rechtskonformer Abrechnung. Damit Sie sich um nichts kümmern müssen, decken wir beide Welten mit einem eingespielten Team ab. HUMMEL energize verantwortet Projektentwicklung, Planung, Installation und Inbetriebnahme – Quartierkraft übernimmt mit einer spezialisierten Software-Plattform die EnWG-konforme Abrechnung, Zählerfernauslese, rechtssichere Verträge und die Mieterkommunikation.
Quartierkraft betreut bundesweit Mieterstrom-Projekte mit mehr als 15.000 Mietern – Sie profitieren von erprobten Prozessen und einer Plattform, die den laufenden Betrieb weitgehend automatisiert. Die Verantwortung vor Ort bleibt bei uns: Ihr Ansprechpartner sitzt in Frickenhausen, nicht in einer anonymen Hotline.

Ihr individueller Projektbericht
Beschreiben Sie uns Ihr Objekt – wir erstellen Ihnen einen fundierten Projektbericht mit Anlagenkonzept, Wirtschaftlichkeitsberechnung und Empfehlung für das passende Betriebsmodell. Nach dem Vor-Ort-Termin erhalten Sie Ihr verbindliches Angebot – ohne Überraschungen in der Umsetzung.
Klare Rollen für ein sorgenfreies Projekt
Projektentwicklung & Bau
HUMMEL energize verantwortet Potenzialanalyse, Anlagenplanung und die komplette Umsetzung: Erstellung des Messkonzepts, Abstimmung mit dem Netzbetreiber, Installation von PV-Anlage und Zählertechnik, Inbetriebnahme sowie sämtliche Anmeldungen bei Netzbetreiber und Behörden.
Abrechnung & laufender Betrieb
Unser Partner Quartierkraft übernimmt die EnWG-konforme Stromabrechnung über eine spezialisierte Plattform: automatische Zählerfernauslese, rechtssichere Verträge, Mieterkommunikation und Mieter-App. Auf Wunsch inklusive Komplett-Verwaltung mit Mietergewinnung, Zahlungsabgleich und Mahnwesen.
Fit fürs Bestandsgebäude
Entscheidend im Bestand ist die Elektro-Infrastruktur: Zählerraum, TAB-konforme Zählerschränke, SLS-Schalter und Platz für zusätzliche Zählerplätze. Wir prüfen Zählerraum und Bestandselektrik fest beim Vor-Ort-Termin – Sie wissen vor der Beauftragung, welcher Umbau nötig ist und was er kostet.

Das passende Messkonzept für Ihr Gebäude
Das Herzstück jedes Mieterstrom-Projekts ist das Messkonzept: Es legt fest, wie Solarstrom, Reststrom und die Verbräuche der Teilnehmer erfasst und aufgeteilt werden. Wir planen das Messkonzept passend zu Ihrem Gebäude, stimmen es mit dem Netzbetreiber ab und setzen es fachgerecht um. In der Praxis haben sich zwei Modelle etabliert:
Physisches Summenzählermodell
Ein zentraler Summenzähler am Hausanschluss misst den Austausch mit dem öffentlichen Netz, die Teilnehmer erhalten moderne Messeinrichtungen. Der Vorteil: Das Bilanzierungsintervall ist flexibel wählbar, und es werden keine Smart Meter für alle Parteien benötigt. Bewährt für den klassischen Mieterstrom im Bestand.
Virtuelles Summenzählermodell
Alle Zählpunkte werden mit intelligenten Messsystemen (Smart Metern) ausgestattet, die Bilanzierung erfolgt rechnerisch im Viertelstundentakt – ganz ohne zusätzlichen physischen Summenzähler. Voraussetzung für die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung und zunehmend der Standard für zukunftsfähige Projekte.
So läuft Ihr Mieterstrom-Projekt ab
Ihr Projekt startet mit einem Erstgespräch, in dem wir die Eckdaten Ihres Objekts erfassen: Anzahl der Einheiten, Dachflächen, Zählerstruktur und Ihre Ziele als Eigentümer. Auf dieser Basis erhalten Sie Ihren individuellen Projektbericht mit Anlagenkonzept, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Empfehlung für das passende Betriebsmodell – Mieterstrom oder GGV. Beim anschließenden Vor-Ort-Termin prüfen wir Dach, Zählerraum und Bestandselektrik im Detail und erstellen Ihr verbindliches Angebot.
Nach der Beauftragung installieren wir die PV-Anlage, setzen das abgestimmte Messkonzept um, koordinieren Netzbetreiber und Messstellenbetreiber und übernehmen sämtliche Anmeldungen bis zur Inbetriebnahme. Je nach Objekt, Netzbetreiber und Messstellenbetreiber vergehen von der Beauftragung bis zur Inbetriebnahme erfahrungsgemäß einige Wochen bis wenige Monate. Danach startet die Belieferung Ihrer Mieter – die Abrechnung läuft automatisiert über die Quartierkraft-Plattform, und Sie behalten jederzeit den Überblick.
Häufige Fragen zu Mieterstrom
Was ist der Unterschied zwischen Mieterstrom und GGV?
Beim Mieterstrom erhalten die Teilnehmer eine Vollversorgung: PV-Strom vom Dach und Reststrom aus dem Netz über einen einzigen Vertrag. Bei der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) wird nur der PV-Strom geliefert – den Reststrom bezieht jeder Teilnehmer über einen Versorger seiner Wahl. Mieterstrom bietet in der Regel höhere Erträge und wird staatlich bezuschusst, die GGV ist organisatorisch schlanker.
Müssen alle Mieter am Mieterstrom teilnehmen?
Nein. Die Teilnahme ist für jeden Mieter freiwillig. Wer nicht teilnimmt, behält einfach seinen bisherigen Stromversorger – das Messkonzept wird so aufgebaut, dass beides parallel funktioniert. In der Praxis überzeugt der günstige Tarif jedoch die meisten Bewohner.
Was kostet die Umsetzung eines Mieterstrom-Projekts?
Die Investition hängt von der Anlagengröße, der Zählerstruktur und dem Zustand der Bestandselektrik ab. Deshalb arbeiten wir mit einem zweistufigen Vorgehen: Zuerst erhalten Sie einen Projektbericht mit belastbarer Kostenschätzung und Wirtschaftlichkeitsberechnung, nach dem Vor-Ort-Termin folgt das verbindliche Angebot. Bei geeigneten Objekten amortisiert sich die Investition häufig innerhalb von etwa 5 bis 10 Jahren.
Funktioniert Mieterstrom auch im Bestandsgebäude?
In den meisten Fällen: ja. Entscheidend ist, dass die Elektro-Infrastruktur die technischen Anschlussbedingungen (TAB) des zuständigen Netzbetreibers erfüllt – in unserer Region häufig die Netze BW oder die FairNetz. Viele Bestandsgebäude lassen sich mit überschaubarem Aufwand ertüchtigen; die Prüfung von Zählerraum und Bestandselektrik gehört bei uns fest zum Vor-Ort-Termin.
Wer kümmert sich um Abrechnung und Verwaltung?
Die laufende Abrechnung übernimmt unser Partner Quartierkraft über eine spezialisierte Software-Plattform: automatische Zählerfernauslese, EnWG-konforme Stromabrechnungen, rechtssichere Verträge und Mieterkommunikation. Auf Wunsch übernimmt Quartierkraft mit der Komfort-Verwaltung auch Mietergewinnung, Zahlungsabgleich und Mahnwesen – Sie müssen sich um nichts kümmern.
Wie hoch ist der Mieterstromzuschlag?
Der staatliche Mieterstromzuschlag liegt aktuell bei rund 2,5 Cent pro direkt gelieferter Kilowattstunde. Er ist nach Anlagengröße gestaffelt und wird ab Inbetriebnahme für 20 Jahre garantiert – genauso wie die Einspeisevergütung für überschüssigen Strom. Die für Ihr Projekt gültigen Sätze weisen wir im Projektbericht aus.
Welche laufenden Kosten entstehen im Betrieb?
Im laufenden Betrieb fallen vor allem die Softwarelizenz für die Abrechnungsplattform (wenige Euro pro Teilnehmer und Monat), optional die Komfort-Verwaltung sowie Kosten für Messstellenbetrieb und Zählertechnik an. In der Praxis werden diese Kosten in der Regel vollständig durch die Grundgebühren der Teilnehmer gedeckt – üblich sind in Deutschland etwa 120 bis 150 Euro pro Teilnehmer und Jahr.
Was haben meine Mieter konkret vom Mieterstrom?
Ihre Mieter beziehen Solarstrom vom eigenen Dach zu einem Tarif, der gesetzlich unter dem Grundversorgungstarif liegen muss – je nach Verbrauch sind schnell dreistellige Ersparnisse pro Jahr möglich. Dazu kommen ein spürbarer Klimabeitrag und ein direkter Ansprechpartner statt anonymer Hotline. Auf Wunsch übernimmt die Komfort-Verwaltung von Quartierkraft die Information und Gewinnung Ihrer Mieter – inklusive aller Vertragsunterlagen.
Funktioniert Mieterstrom auch mit Batteriespeicher, Wärmepumpe oder Wallbox?
Ja – und die Kombination ist oft besonders sinnvoll. Ein Batteriespeicher erhöht den Direktverbrauchsanteil, Wärmepumpe und Ladeinfrastruktur lassen sich in das Messkonzept integrieren. Als Fachbetrieb für Photovoltaik, Speicher und E-Mobilität planen wir alle Komponenten von Anfang an ganzheitlich mit.
Lassen Sie Ihr Dach für Ihre Mieter arbeiten
Fordern Sie jetzt Ihren individuellen Projektbericht an: Wir prüfen das Mieterstrom-Potenzial Ihres Objekts und zeigen Ihnen transparent, was technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
