
Ganzheitliche Monitoring- und Managementlösungen
Modernes betriebliches Energiemanagement basiert auf erfassten Energiedaten und Kennzahlen. Sie bilden die Grundlage für alle weiteren Maßnahmen – von der Identifikation von Einsparpotenzialen über die Optimierung von Lastprofilen bis hin zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Unternehmen mit einem professionellen Energiemanagementsystem senken ihre Energiekosten nachweislich um 5–10 % jährlich.
Mit dem Energieeffizienzgesetz (EnEfG) hat der Gesetzgeber klare Pflichten definiert: Unternehmen ab 7,5 GWh Jahresverbrauch müssen ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach ISO 50001 betreiben. Ab 2,5 GWh gelten jährliche Berichtspflichten. Öffentliche Stellen über 1 GWh müssen bis spätestens 30. Juni 2026 ein funktionierendes EnMS nachweisen. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 100.000 €.
Energiekosten senken
Transparente Darstellung aller Verbräuche, Lastspitzen und Energieflüsse in Echtzeit. Durch die gezielte Optimierung von Lastprofilen und die Vermeidung teurer Leistungsspitzen reduzieren Sie Ihre Energiekosten um 5–10 % pro Jahr – messbar und nachhaltig.
Messbare Einsparungen ab Tag 1
Gesetzliche Vorgaben erfüllen
Unser System unterstützt Sie bei der Einführung eines ISO-50001-konformen Energiemanagementsystems – inklusive kontinuierlichem Verbesserungsprozess, Energieleistungskennzahlen (EnPI) und revisionssicherer Dokumentation für Audits und BAFA-Nachweise.
ISO 50001 · EnEfG · BAFA-konform
BAFA-Förderung nutzen
Unsere Lösungen sind nach BAFA-Modul 3 förderfähig (Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software). Die Zuschüsse betragen bis zu 45 % der Investitionskosten für kleine Unternehmen, 35 % für mittlere und 25 % für große Unternehmen.
Bis zu 45 % Investitionszuschuss

Daten nutzen – Prozesse automatisieren
Mit unseren Automatisierungslösungen integrieren Sie dynamische Stromtarife nahtlos in Ihren Betrieb. Seit Januar 2025 sind alle Stromanbieter ab 100.000 Kunden verpflichtet, mindestens einen dynamischen Tarif anzubieten – und unser EMS nutzt diese Preisschwankungen automatisch zu Ihrem Vorteil.
Das System erkennt in Echtzeit, wann Strom kostengünstig und CO₂-arm verfügbar ist. In diesen Phasen wird Energie automatisch gespeichert, Wärmepumpen betrieben oder E-Fahrzeuge geladen. In Hochpreisphasen wird der Netzbezug auf das Minimum reduziert. Das spart Energiekosten und entlastet das Stromnetz.
Offene Schnittstellen für maximale Flexibilität
Unser EMS gehört zu den wenigen Systemen auf dem Markt, die mit nahezu jedem Gerät kommunizieren können. Über die Modbus-TCP-Schnittstelle lassen sich Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, Heizelemente, Batteriespeicher und weitere Verbraucher integrieren – herstellerunabhängig und ohne proprietäre Einschränkungen.
BAFA-Förderung für Energiemanagement-Lösungen
Unsere Lösungen erfüllen alle Anforderungen der BAFA-Richtlinie „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ (Modul 3). Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung.
Gebäudeautomation – Effizienz und Zukunftssicherheit
Moderne Gebäudeautomation sorgt für den reibungslosen Betrieb der gesamten Gebäudetechnik – oft unbemerkt im Hintergrund. Von der Beleuchtungssteuerung über die Heizungsregulierung bis zum Energiemonitoring: Intelligente Systeme optimieren den Energieverbrauch und steigern den Komfort. Mit Energieeinsparungen von bis zu 30 % durch optimierte Steuerung ist Gebäudeautomation ein zentraler Baustein für klimafreundliche Gebäude.
Wir setzen auf offene Systeme, die von vielen Herstellern unterstützt werden. Komponenten können jederzeit ersetzt oder erweitert werden – ohne Herstellerbindung. Diese Modularität macht offene Systeme langfristig kostengünstig und zukunftssicher.

Offene Systeme
Herstellerunabhängige Systeme wie KNX, BACnet und Modbus bieten langfristige Flexibilität und Interoperabilität. Komponenten lassen sich jederzeit ersetzen oder erweitern – ohne Herstellerbindung. Diese Modularität macht offene Systeme kosteneffizient und zukunftssicher.
Flexibel · Interoperabel · Zukunftssicher
Feldbusprotokolle
Die Datenkommunikation erfolgt über standardisierte Feldbusprotokolle wie KNX, DALI und Modbus. Sie bieten bewährte Lösungen für Beleuchtung, Heizung, Klimatisierung und Energiemonitoring. Busverkabelung reduziert Brandlasten und Installationskosten erheblich.
KNX · DALI · Modbus
Sensoren & Aktoren
Sensoren erfassen Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Präsenz und Energieverbräuche. Aktoren setzen die Signale in Aktionen um – vom Dimmen der Beleuchtung bis zum Regeln von Heizventilen. Diese Komponenten bilden das Nervensystem der Gebäudeautomation.
Präzise Steuerung · Volle Kontrolle
Zentrale vs. dezentrale Installation
Die Installation von Automatisierungskomponenten kann zentral im Schaltschrank oder dezentral über mehrere Räume verteilt erfolgen. Eine zentrale Installation vereinfacht die Wartung und reduziert Brandlasten. Dezentrale Installationen verringern den Verkabelungsaufwand, erfordern aber einen durchdachten Zugangsplan für Servicetechniker.
Wir beraten Sie zur optimalen Lösung für Ihr Gebäude – unabhängig davon, ob Neubau oder Bestandssanierung. Unser Ziel: ein flexibles, zukunftssicheres und energieeffizientes System, das zu Ihrer Nutzung passt.

Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Energiemanagement, Gebäudeautomation und Fördermöglichkeiten.
Ist ein Energiemanagementsystem für mein Unternehmen Pflicht?
Das hängt vom Energieverbrauch ab. Seit dem Energieeffizienzgesetz (EnEfG) müssen Unternehmen ab 7,5 GWh Jahresverbrauch ein zertifiziertes EnMS nach ISO 50001 oder EMAS betreiben. Unternehmen ab 2,5 GWh unterliegen jährlichen Berichtspflichten. Öffentliche Stellen über 1 GWh müssen bis 30. Juni 2026 ein EnMS einführen. Bei Nichteinhaltung drohen Bußgelder bis zu 100.000 €. Aber auch unterhalb dieser Schwellen lohnt sich ein EnMS wirtschaftlich – typischerweise amortisiert sich die Investition innerhalb von ein bis zwei Jahren.
Welche Förderung gibt es für Energiemanagement-Software?
Die BAFA fördert im Rahmen der „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ (Modul 3) Investitionen in Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software. Die Zuschüsse betragen bis zu 45 % für kleine Unternehmen, 35 % für mittlere und 25 % für große Unternehmen. Unsere Lösungen erfüllen alle Anforderungen für die BAFA-Förderfähigkeit. Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung.
Was bringt ein dynamischer Stromtarif in Kombination mit einem EMS?
Seit Januar 2025 müssen Stromanbieter ab 100.000 Kunden mindestens einen dynamischen Tarif anbieten. In Kombination mit einem Energiemanagementsystem können Sie Lastverschiebungspotenziale nutzen: Das EMS steuert Verbraucher wie Wärmepumpen, Batteriespeicher und Ladestationen automatisch in günstige Preisphasen. Unternehmen mit flexiblen Lasten können so ihre Stromkosten um weitere 10–20 % senken.
Welche Protokolle unterstützt Ihr System?
Unser EMS kommuniziert über Modbus TCP/RTU, KNX, DALI, BACnet, OCPP (für Ladestationen) und weitere offene Protokolle. Damit lassen sich nahezu alle gängigen Verbraucher, Erzeuger und Speicher integrieren – von Wärmepumpen über PV-Wechselrichter bis zu Batteriespeichern und E-Ladeinfrastruktur. Sollte ein spezielles Gerät noch nicht unterstützt werden, prüfen wir die Integration im Rahmen der Projektplanung.
Lässt sich das System auch in bestehende Gebäude nachrüsten?
Ja. Gebäudeautomation und Energiemonitoring können auch in Bestandsgebäuden nachgerüstet werden. Für die Energiedatenerfassung genügen häufig wenige zusätzliche Messpunkte (z. B. Hutschienen-Energiezähler), die im vorhandenen Schaltschrank installiert werden. Die Gebäudesteuerung kann schrittweise aufgebaut werden – vom einfachen Monitoring bis zur vollständigen Automation. Wir planen die Umsetzung so, dass der laufende Betrieb nicht gestört wird.
Auf dem Weg zum Green Building
Ob Energiemonitoring, Gebäudeautomation oder ISO-50001-Einführung – wir analysieren Ihre Abläufe und Prozesse und entwickeln eine maßgeschneiderte Lösung. Kostenlos und unverbindlich.
