E-MobilitätB2B Ladelösungen › Logistik & Speditionen

Ladeinfrastruktur für Logistik & Speditionen – E-LKW effizient laden

AFIR-konforme Ladepunkte, automatisierte Abrechnung und intelligentes Energiemanagement für Ihren Speditionshof.

E-LKW laden – wirtschaftlich und zukunftssicher

Die Elektrifizierung von LKW-Flotten bietet enorme Chancen: geringere Betriebskosten, bessere CO₂-Bilanz und neue Effizienzpotenziale. Doch die Komplexität der Ladeinfrastruktur – mehrere Standorte, unterschiedliche Fahrzeugtypen, Sub-Spediteure – erfordert ein intelligentes System, das alles zusammenbringt.

Wir planen und betreiben Ihre Ladeinfrastruktur mit einer zentralen Plattform, die alle Ladepunkte bündelt. Automatisierte Abrechnung, AFIR-konforme Hardware und revisionssichere Dokumentation sorgen dafür, dass Sie sich auf Ihre Logistik konzentrieren können – während wir den Ladebetrieb im Hintergrund sicherstellen.

Ihre Herausforderung

  • Hoher Energiebedarf durch DC-Schnellladung für E-LKW und Transporter
  • Verschiedene Standorte mit unterschiedlichen Netzanschlüssen
  • Abrechnung für eigene Fahrer, Sub-Spediteure und externe Nutzer
  • AFIR-Verordnung: Preisanzeige und Ad-hoc-Laden ab 2025 Pflicht
  • Tourenplanung muss mit Ladezeiten koordiniert werden

Komplexe Anforderungen

Unsere Lösung

  • Intelligentes Energiemanagement – Lastspitzen vermeiden, Netzstabilität sichern
  • Standortübergreifende Plattform – alle Depots in einem Dashboard
  • Automatische Zuordnung – nach Fahrer, Tour oder Sub-Spediteur
  • AFIR-konforme Hardware – mit Preisanzeige und Ad-hoc-Laden
  • Ladeplanung – Priorisierung nach Abfahrtszeit und Tourenbedarf

Ganzheitliche Antworten

Unsere Logistik-Ladelösungen im Überblick

Von der Depot-Wallbox bis zur Megawatt-Schnellladestation – wir liefern die passende Infrastruktur für jeden Einsatzzweck.

Depot-Laden (AC)

Über-Nacht-Laden für E-Transporter und leichte Nutzfahrzeuge. AC-Wallboxen mit 11 oder 22 kW an jedem Stellplatz – ideal für Fahrzeuge mit langen Standzeiten am Depot. Dynamisches Lastmanagement verteilt die Leistung optimal.

11–22 kW · Nachtladung · Lastmanagement

Schnellladen (DC)

DC-Schnellladestationen mit 50 bis 400 kW für E-LKW und E-Busse, die zwischen den Touren schnell nachgeladen werden müssen. AFIR-konform mit Preisanzeige, Ad-hoc-Laden und Kartenterminal – auch für externe Fahrer nutzbar.

50–400 kW · AFIR-konform · Ad-hoc

Energiemanagement

Intelligente Steuerung aller Ladevorgänge mit Anbindung an PV-Anlage und Batteriespeicher. Lastspitzenvermeidung schützt vor hohen Netzentgelten. Optionale Einbindung von Stromdirektlieferverträgen (PPA) für planbare Energiekosten.

PV · Speicher · Peak Shaving

Abrechnung & Zuordnung

Automatische Zuordnung jedes Ladevorgangs zu Fahrer, Tour, Kostenstelle oder Sub-Spediteur. Eichrechtskonforme Erfassung mit Export an ERP- und Buchhaltungssysteme. Klare Trennung interner und externer Verbräuche.

Fahrer · Tour · Sub-Spediteur

Monitoring & Wartung

24/7-Echtzeit-Monitoring aller Ladepunkte – auch standortübergreifend. Automatische Störungserkennung mit Fernwartung. Regelmäßige Hardware-Wartung durch unsere regionalen Servicetechniker. Monatliche Verbrauchs- und Kostenreports.

24/7 · Fernwartung · Reports

Installation & Netzanschluss

Komplette elektrotechnische Umsetzung: Trafostationen, Mittelspannungsanschlüsse, Kabeltrassen und Leitungsdimensionierung. VDE-konforme Installation durch unsere Fachkräfte – auch bei laufendem Betrieb auf dem Speditionsgelände.

Trafo · Mittelspannung · VDE

Sie planen die Elektrifizierung Ihrer LKW-Flotte?

Wir analysieren Ihren Speditionshof, berechnen den Energiebedarf und entwickeln ein skalierbares Ladekonzept – kostenlos und unverbindlich.

Wirtschaftlichkeit auf einen Blick

bis 60 % günstiger
E-LKW-Betriebskosten pro Kilometer im Vergleich zu Diesel – besonders bei Eigenverbrauch aus PV.


AFIR-konform
Unsere DC-Stationen erfüllen ab Werk die Anforderungen der EU-Verordnung für alternative Kraftstoffinfrastruktur.


Multi-Standort
Alle Depots und Niederlassungen in einer zentralen Plattform verwaltet – einheitliche Abrechnung und Reporting.

Warum die Umstellung jetzt sinnvoll ist

Die EU-weite AFIR-Verordnung (Alternative Fuels Infrastructure Regulation) verpflichtet Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte ab 2025 zu Preistransparenz, Ad-hoc-Zahlungsmöglichkeiten und standardisierten Schnittstellen. Auch für Speditionshöfe, die Sub-Spediteuren oder externen Fahrern Zugang gewähren, gelten diese Anforderungen.

Gleichzeitig werden die Betriebskosten von E-LKW zunehmend wettbewerbsfähig: Die Energiekosten pro Kilometer liegen deutlich unter denen eines Diesel-LKW – insbesondere, wenn Sie mit eigenem PV-Strom laden. Der CO₂-Aufschlag durch den europäischen Emissionshandel verteuert den Dieselbetrieb zusätzlich.

Wer jetzt investiert, profitiert von aktuellen Förderprogrammen und verschafft sich einen Wettbewerbsvorteil: Auftraggeber in der Logistik fordern zunehmend klimaneutrale Transportketten. Mit einer professionellen Ladeinfrastruktur sind Sie dafür aufgestellt.

Logistik-Ladeinfrastruktur im Detail

Vertiefte Informationen zu Technik, Regulatorik und Wirtschaftlichkeit der Ladeinfrastruktur für Logistikunternehmen.

AFIR & Regulatorik

EU-Verordnung, Preistransparenz, Ad-hoc-Laden und was das für Ihren Speditionshof bedeutet.

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Netzanschluss & Leistung

Mittelspannungsanschluss, Trafostation und Leistungsdimensionierung für Logistik-Standorte.

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Förderprogramme

Aktuelle Förderungen für gewerbliche E-LKW-Ladeinfrastruktur auf Bundes- und Landesebene.

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AFIR & Regulatorik im Detail

Die Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR) ist seit April 2024 in Kraft und setzt verbindliche Anforderungen an die Ladeinfrastruktur in der EU. Für Logistikunternehmen sind insbesondere folgende Punkte relevant:

Preistransparenz: An öffentlich zugänglichen Ladepunkten muss der Preis pro kWh vor Ladebeginn klar angezeigt werden. Das betrifft auch Speditionshöfe, die Sub-Spediteuren oder externen Fahrern Zugang gewähren. Unsere DC-Stationen verfügen über integrierte Displays, die den Preis AFIR-konform anzeigen.

Ad-hoc-Laden: Externe Nutzer müssen ohne Vertrag oder Registrierung laden können – per Kreditkarte, Debitkarte oder kontaktloser Zahlung. Unsere Ladestationen bieten ab Werk ein integriertes Kartenterminal, das alle gängigen Zahlungsmethoden unterstützt.

Ausbauziele: Die AFIR definiert Mindestkapazitäten für Schnellladeinfrastruktur entlang der TEN-T-Korridore. Unternehmen, die frühzeitig investieren, profitieren von aktuellen Förderprogrammen und positionieren sich als zukunftsfähige Partner in der Lieferkette.

Netzanschluss & Leistung im Detail

DC-Schnellladestationen für E-LKW haben einen hohen Leistungsbedarf – ein einzelner 150-kW-Lader zieht mehr Strom als ein durchschnittliches Einfamilienhaus im ganzen Jahr. Bei mehreren Ladepunkten ist eine sorgfältige Netzanschlussplanung entscheidend.

Mittelspannungsanschluss: Ab einem Leistungsbedarf von ca. 200 kW ist in der Regel ein eigener Trafo bzw. ein Mittelspannungsanschluss erforderlich. Wir planen die Trafostationen, koordinieren die Genehmigung mit dem Netzbetreiber und übernehmen die komplette Installation – VDE-konform und termingerecht.

Leistungsdimensionierung: Der richtige Netzanschluss hängt von Ihrem Nutzungsprofil ab: Wie viele Fahrzeuge laden gleichzeitig? Welche Leistung braucht jeder Ladepunkt? Wie sieht der bestehende Gebäudeverbrauch aus? Wir berechnen das für Sie und dimensionieren den Anschluss so, dass er heute passt und morgen noch Reserven hat.

Batteriespeicher als Puffer: Wenn der Netzausbau zu teuer oder zeitlich nicht machbar ist, kann ein Batteriespeicher als Leistungspuffer dienen. Er wird in Schwachlastzeiten geladen und gibt die Energie bei Bedarf an die Ladestationen ab. So lässt sich der Netzanschluss um bis zu 50 % kleiner dimensionieren.

Förderprogramme im Detail

Die Bundesregierung und das Land Baden-Württemberg fördern den Aufbau gewerblicher Ladeinfrastruktur mit verschiedenen Programmen. Die Förderlandschaft ändert sich regelmäßig – wir halten Sie über aktuelle Möglichkeiten auf dem Laufenden.

Bundesförderung: Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert über verschiedene Ausschreibungen den Aufbau von Schnellladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge. Die Förderhöhe liegt in der Regel bei 40 bis 80 % der Investitionskosten – abhängig vom Programm und der Zugänglichkeit der Ladepunkte.

Landesförderung BW: Baden-Württemberg fördert über das Programm Charge@BW gewerbliche Ladeinfrastruktur mit bis zu 2.500 € pro Ladeplatz. Für DC-Schnelllader gelten teils höhere Fördersätze. Ergänzend gibt es kommunale Förderprogramme in einzelnen Städten und Landkreisen.

Unser Service: Wir übernehmen die Fördermittelberatung, identifizieren die passenden Programme und unterstützen Sie bei der Antragstellung. So stellen Sie sicher, dass Sie keine Zuschüsse verpassen und die Förderbedingungen eingehalten werden. Sprechen Sie uns an für eine aktuelle Fördermittel-Übersicht.

Häufig gestellte Fragen zur Logistik-Ladeinfrastruktur

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Laden von E-LKW und E-Transportern.

Welche Ladeleistung brauche ich für E-LKW?

Das hängt vom Einsatzprofil ab: Für Über-Nacht-Laden im Depot reichen AC-Ladestationen mit 22 bis 43 kW. Für Zwischen-Laden während der Schicht sind DC-Schnelllader mit 150 bis 400 kW erforderlich. Wir analysieren Ihr Nutzungsprofil und empfehlen die optimale Kombination aus AC- und DC-Ladern für Ihren Standort.

Wie wird die Abrechnung bei Sub-Spediteuren geregelt?

Sub-Spediteure erhalten einen eigenen Zugang per RFID-Karte oder App. Ihre Ladevorgänge werden automatisch erfasst und separat abgerechnet – mit individuellem Tarif und monatlicher Rechnung. So haben Sie eine klare Trennung zwischen eigenem Fuhrpark und externen Nutzern, ohne manuellen Aufwand.

Brauche ich einen neuen Netzanschluss für DC-Schnelllader?

Nicht unbedingt. Mit intelligentem Lastmanagement und optionalem Batteriespeicher lässt sich der bestehende Netzanschluss oft ausreichend nutzen. Wir prüfen vorab, ob ein Netzausbau nötig ist, und berechnen die wirtschaftlichste Lösung – Netzausbau vs. Speicher vs. Kombination. Falls ein Trafo nötig ist, übernehmen wir die komplette Planung und Installation.

Was bedeutet AFIR-konform und betrifft mich das?

Die AFIR-Verordnung der EU regelt seit 2024 den Zugang zu öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur. Wenn Sie auf Ihrem Speditionshof auch externen Fahrern oder Sub-Spediteuren das Laden ermöglichen, können diese Ladepunkte als öffentlich zugänglich gelten. In diesem Fall brauchen Sie Ad-hoc-Zahlungsmöglichkeiten und eine transparente Preisanzeige. Unsere DC-Stationen erfüllen diese Anforderungen ab Werk.

Kann ich PV-Strom vom Hallendach für die E-LKW nutzen?

Absolut – und das empfehlen wir ausdrücklich. Logistikgebäude bieten mit ihren großen Hallendächern ideale Flächen für PV-Anlagen. Unser Energiemanagement sorgt dafür, dass der PV-Strom bevorzugt in die Fahrzeuge geladen wird. In Kombination mit einem Batteriespeicher können Sie den Eigenverbrauch weiter steigern. Wir planen PV-Anlage und Ladeinfrastruktur als Gesamtkonzeptmehr dazu hier.

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Lassen Sie uns gemeinsam die optimale Ladeinfrastruktur für Ihren Speditionshof planen. Wir analysieren Ihren Standort, berechnen den Energiebedarf und beraten Sie zu Fördermitteln – kostenlos und unverbindlich.

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