
Stromspeicher für Ihr Zuhause
Solarstrom auch abends und nachts nutzen, den Eigenverbrauch deutlich steigern und bei einem Netzausfall weiterversorgt bleiben – mit einem Batteriespeicher, der zu Ihrem Verbrauch und Ihrem Gebäude passt.
Was ein Stromspeicher im Eigenheim leistet
Ein Stromspeicher – auch Batteriespeicher oder Heimspeicher genannt – ist eine wiederaufladbare Batterie, die überschüssigen Solarstrom zwischenspeichert und ihn dann abgibt, wenn Ihre Photovoltaikanlage gerade nichts produziert: abends, nachts und an trüben Tagen. Ohne Speicher nutzen Eigenheimbesitzer typischerweise rund 30 % ihres Solarstroms selbst, der Rest fließt zur Einspeisevergütung ins Netz. Mit Speicher steigt dieser Anteil auf bis zu 80 %.
Der wirtschaftliche Hebel liegt in der Differenz: Solarstrom vom eigenen Dach kostet 8–12 ct/kWh, Netzstrom über 30 ct/kWh. Jede Kilowattstunde, die Sie statt aus dem Netz aus dem Speicher beziehen, spart diese Differenz. Wir setzen ausschließlich LFP-Speicher ein – Lithium-Eisenphosphat, eine kobaltfreie Zellchemie mit hoher thermischer Sicherheit und über 10.000 Ladezyklen laut Herstellerangabe.
Typische Werte im Einfamilienhaus
bis 80 %
Eigenverbrauchsquote mit Speicher – typischer Planungswert, Jahresbetrachtung
rund 70 %
Autarkiegrad bei PV plus Speicher – typischer Planungswert, Jahresbetrachtung
über 10.000
Ladezyklen der LFP-Zellen – Herstellerangabe, Stand 2026
Notstrom: weiterversorgt, wenn das Netz ausfällt
Ein Hybrid-Wechselrichter mit USV-Funktion – unterbrechungsfreie Stromversorgung – trennt Ihr Haus bei einem Netzausfall innerhalb von Millisekunden vom Netz und versorgt ausgewählte Stromkreise aus dem Speicher weiter: Heizung, Kühlschrank, Beleuchtung, Router. Scheint die Sonne, lädt die Photovoltaikanlage den Speicher tagsüber nach.
Wichtig zu wissen: Notstromfähigkeit ist keine Eigenschaft des Speichers allein, sondern des Zusammenspiels aus Wechselrichter, Umschalteinrichtung und einem separat abgesicherten Notstromverteiler. Ob und in welchem Umfang das in Ihrem Haus möglich ist, klären wir bei der Begehung vor Ort.

Wie groß muss der Speicher sein?
Als Faustregel gilt: etwa 1 kWh nutzbare Speicherkapazität je 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Ein Vier-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Verbrauch fährt mit 5–7 kWh gut. Ein größerer Speicher bringt danach nur noch geringe Zusatzerträge bei deutlich höheren Kosten – die Kilowattstunde wird schlicht zu selten umgeschlagen.
Anders sieht es aus, wenn zusätzliche Verbraucher dazukommen: Eine Wallbox für das Elektroauto oder eine Wärmepumpe verschiebt die Rechnung deutlich nach oben. Genau deshalb dimensionieren wir nicht nach Pauschalwerten, sondern nach Ihrem tatsächlichen Lastgang – und binden Speicher, Wallbox und Wärmepumpe über ein Energiemanagementsystem so ein, dass der Solarstrom dorthin fließt, wo er am meisten wert ist.
So kommen Sie zu Ihrem Speicher
01 – Gespräch
Wir klären Ihren Verbrauch, Ihre vorhandene oder geplante PV-Anlage und Ihre Ziele: Kosten senken, unabhängiger werden, notstromfähig sein.
02 – Begehung
Vor Ort prüfen wir Zählerschrank, Aufstellort, Leitungswege und die Möglichkeit einer Notstromabsicherung.
03 – Projektbericht
Sie erhalten eine Auslegung mit Wirtschaftlichkeitsberechnung, Eigenverbrauchsprognose und Amortisationsrechnung – die Grundlage für Ihre Entscheidung.
04 – Angebot und Umsetzung
Erst danach folgt das verbindliche Angebot. Wir installieren, nehmen in Betrieb, melden beim örtlichen Verteilnetzbetreiber an und tragen die Anlage im Marktstammdatenregister ein.
Häufige Fragen zum Stromspeicher im Eigenheim
Lohnt sich ein Stromspeicher wirtschaftlich?
In den meisten Fällen ja, weil der Speicher Netzstrom zu über 30 ct/kWh durch eigenen Solarstrom zu 8–12 ct/kWh ersetzt. Entscheidend sind Ihr Jahresverbrauch, das Verbrauchsprofil über den Tag und ob weitere Verbraucher wie Wallbox oder Wärmepumpe dazukommen. Wie es in Ihrem Fall aussieht, rechnen wir im Projektbericht durch – mit Ihren Zahlen, nicht mit Durchschnittswerten.
Kann ich einen Speicher später nachrüsten?
Ja. Bei einer bestehenden PV-Anlage ist die Nachrüstung technisch fast immer möglich – entweder über einen AC-gekoppelten Speicher, der unabhängig vom vorhandenen Wechselrichter arbeitet, oder über den Austausch gegen einen Hybrid-Wechselrichter. Welche Variante wirtschaftlicher ist, hängt vom Alter und Typ Ihrer Anlage ab.
Wie lange hält ein Batteriespeicher?
LFP-Speicher erreichen laut Herstellerangaben über 10.000 Ladezyklen, was einer Nutzungsdauer von 15–20 Jahren entspricht. Die Hersteller geben in der Regel 10 Jahre Garantie auf eine definierte Restkapazität. Die Zellchemie Lithium-Eisenphosphat kommt ohne Kobalt aus und gilt als thermisch besonders stabil.
Brauche ich für den Speicher eine Genehmigung?
Eine Genehmigung ist nicht erforderlich, eine Anmeldung schon: Der Speicher wird beim örtlichen Verteilnetzbetreiber angemeldet und im Marktstammdatenregister (MaStR) eingetragen. Beides übernehmen wir für Sie.
Fällt auf den Speicher Mehrwertsteuer an?
Wird der Speicher zusammen mit einer Photovoltaikanlage bis 30 kWp auf einem Wohngebäude installiert, gilt der Nullsteuersatz – 0 % Mehrwertsteuer auf Lieferung und Installation. Bei einer reinen Nachrüstung kommt es auf die Konstellation an; das klären wir vor dem Angebot verbindlich.
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Wir rechnen Ihren Speicher durch – bevor Sie sich entscheiden
Am Anfang steht kein Angebot, sondern eine Begehung. Wir sehen uns Zählerschrank, Aufstellort und Leitungswege an und halten das Ergebnis in einem Projektbericht mit Wirtschaftlichkeitsberechnung fest. Erst wenn Sie wissen, was sich rechnet, folgt das verbindliche Angebot.
