Der neue Stromspiegel Photovoltaik macht es erstmals möglich: Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, kann seinen tatsächlichen Stromverbrauch endlich realistisch einordnen. Denn der Verbrauch setzt sich aus Netzstrom und selbst erzeugtem Solarstrom zusammen – und lässt sich so nicht mehr einfach mit anderen Haushalten vergleichen..

Für uns bei HUMMEL energize ist das mehr als eine technische Randnotiz. Es zeigt, wie wichtig verlässliche Vergleichswerte für einen bewussten Umgang mit selbst erzeugter Energie sind.

Wer steckt dahinter?

co2online ist eine gemeinnützige Beratungsgesellschaft mit Sitz in Berlin. Seit über 20 Jahren unterstützt die Organisation Verbraucherinnen und Verbraucher dabei, ihren Energieverbrauch zu verstehen, zu senken und damit aktiv zum Klimaschutz beizutragen. co2online betreibt unter anderem den bekannten Stromspiegel für Deutschland – ein unabhängiges Vergleichsinstrument auf Basis von Hunderttausenden realen Verbrauchsdaten. Die Arbeit von co2online wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und durch wissenschaftliche Partner wie das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das ifeu begleitet.

Erstmals echte Vergleichswerte

co2online hat jetzt eine wichtige Lücke geschlossen. Mit dem neuen Stromspiegel Photovoltaik stehen erstmals Vergleichswerte auf Basis realer Verbrauchsdaten zur Verfügung – differenziert nach Haushaltsgröße, Wärmepumpe und E-Auto.

Die Grundlage: mehr als 5.000 ausgewertete Datensätze von sogenannten Prosumer-Haushalten – also Haushalten, die Strom selbst erzeugen und verbrauchen. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Forschungsprojekts ProSuffizienz.

Die Zahlen machen den Unterschied deutlich

Ein 3- bis 4-Personen-Haushalt mit PV-Anlage verbraucht im Mittel rund 3.700 Kilowattstunden pro Jahr. Wer die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe nutzt, kommt auf 6.800 Kilowattstunden. Mit zusätzlichem E-Auto steigt der Wert auf rund 9.000 Kilowattstunden jährlich..

Diese Zahlen zeigen: Wer heute eine PV-Anlage, eine Wärmepumpe und ein E-Auto kombiniert, hat ein völlig anderes Verbrauchsprofil als ein klassischer Haushalt ohne eigene Stromerzeugung. Genau dafür braucht es eigene Maßstäbe.

Der Rebound-Effekt

Die Auswertungen zeigen zudem einen interessanten Effekt: Wer selbst Strom erzeugt, verbraucht tendenziell mehr davon. Die ständige Verfügbarkeit von eigenem Solarstrom kann dazu verleiten, weniger sparsam zu wirtschaften – Fachleute nennen das den Rebound-Effekt.

Das bedeutet: Sauber erzeugter Strom ist kein Freifahrtschein für unbedachten Verbrauch. Auch mit PV-Anlage lohnt es sich, den eigenen Bedarf bewusst zu steuern und Einsparpotenziale zu nutzen.

So nutzen Sie den Stromspiegel für sich

Um den eigenen Jahresverbrauch zu ermitteln, addieren Sie den Strom aus der Stromrechnung mit dem selbst erzeugten Solarstrom – und ziehen die eingespeiste Strommenge ab. Diesen Wert können Sie dann mit Haushalten ähnlicher Größe und Ausstattung vergleichen.

Wer weiß, ob der eigene Verbrauch gering, mittel oder hoch ist, kann gezielt Stromfresser aufspüren, den Eigenverbrauch optimieren und so dauerhaft Stromkosten senken.

Was das für Ihre PV-Anlage bedeutet

Eine gut geplante Photovoltaikanlage ist der erste Schritt zu mehr Wirtschaftlichkeit und Unabhängigkeit. Wer seinen Eigenverbrauch wirklich maximieren will, braucht das richtige Zusammenspiel aus PV, Speicher, Wärmepumpe und Ladeinfrastruktur – und den Überblick über den eigenen Verbrauch..

Genau dabei unterstützen wir bei HUMMEL energize: von der Planung Ihrer Anlage über die Integration von Speicherlösungen bis hin zum Energiemonitoring. Damit Sie nicht nur Strom erzeugen, sondern ihn auch so effizient wie möglich nutzen.


Sie möchten wissen, wie Sie Ihre PV-Anlage, Ihren Speicher und Ihre Verbrauchsgeräte optimal aufeinander abstimmen können? Sprechen Sie uns an – wir zeigen Ihnen, welche Lösungen heute schon für Sie möglich sind.


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