Bestandsanlage
Anlagentyp
Reinigung + Wartung
Leistung
1 Termin
Aufwand für den Kunden
Ausgangslage: eine Anlage mit vielen Betriebsjahren
Die PV-Anlage auf diesem Wohnhaus in Frickenhausen im Landkreis Esslingen läuft seit vielen Jahren. Mit der Zeit setzen sich Staub, Blütenpollen, Moos und Vogelkot auf den Modulen fest. Regen wäscht davon nur einen Teil ab – besonders an den unteren Modulrändern bleibt Schmutz liegen und verringert die Strahlung, die auf die Solarzellen trifft. Gleichzeitig altern Kabel, Steckverbindungen und Befestigungen.
Die Leistung – aus einer Hand
Reinigung und Wartung haben wir in einem Termin erledigt – ein Ansprechpartner für beides, keine zwei Firmen auf dem Dach.
Die Module haben wir schonend gereinigt, mit Verfahren, die Glas und Rahmen nicht angreifen. Bei der Wartung prüfen wir, ob Module, Befestigung und Kabel unbeschädigt sind, ob die Steckverbindungen fest sitzen und ob Wechselrichter und Überspannungsschutz einwandfrei arbeiten. Der Überspannungsschutz schützt die Anlage vor Spannungsspitzen, etwa bei Blitzeinschlägen in der Nähe. Auffälligkeiten besprechen wir direkt vor Ort mit dem Anlagenbetreiber.

Das Ergebnis
Nach der Reinigung trifft wieder die volle Sonneneinstrahlung auf die Solarzellen. Wie viel Mehrertrag das bringt, hängt vom Verschmutzungsgrad, von der Dachneigung und vom Standort ab – eine pauschale Zahl nennen wir deshalb bewusst nicht. Die Wartung sorgt dafür, dass Schäden früh erkannt werden, bevor sie zu Ertragsverlusten oder Ausfällen führen.
PV-Anlage reinigen: wann es sinnvoll ist und worauf es ankommt
Eine PV-Anlage zu reinigen heißt, Schmutz von der Glasoberfläche der Module zu entfernen, den Regen allein nicht abwäscht. Leichten Staub und Pollen spült der Regen meist ab; eine Reinigung lohnt sich, wenn sich hartnäckiger Schmutz wie Moos oder Vogelkot festsetzt oder sich am unteren Modulrand Schmutzkanten bilden. Bei einer Dachneigung unter 15 Grad oder nach längeren Trockenperioden kann das häufiger nötig sein. Der ADAC nennt als Richtwert je nach Umgebung alle ein bis sechs Jahre: in Wohngebieten eher alle drei bis sechs Jahre, in ländlicher Umgebung mit Wald oder in der Nähe von Autobahnen und Bahnstrecken eher alle ein bis drei Jahre.
Solarmodule reinigt man mit weichen Schwämmen oder Bürsten und möglichst kalkarmem Wasser, etwa Regenwasser – so bleiben keine Kalkflecken zurück. Hochdruckreiniger und aggressive Reinigungsmittel sind tabu, weil sie die Module beschädigen können. Vorsicht gilt an den elektrischen Anschlüssen: Kommt dort Wasser hin, drohen Kurzschlüsse.
Auf dem Dach besteht Absturzgefahr. Wer die Module nicht sicher vom Boden aus erreicht, lässt die Solaranlage deshalb besser von einem Fachbetrieb mit passender Absturzsicherung reinigen. Für eine Profi-Reinigung nennt der ADAC Nettopreise von 1 bis 3 Euro pro Quadratmeter, zum Beispiel 95 Euro für Anlagen bis 5 kWp oder 160 Euro bis 10 kWp (Stand 07.07.2026). Die Modulreinigung bieten wir als eigene Leistung an, auf Wunsch zusammen mit der Wartung – den Aufwand halten wir nach dem Vor-Ort-Termin im verbindlichen Angebot fest. Was zur regelmäßigen technischen Prüfung gehört, lesen Sie auf unserer Seite Service und Wartung.
Häufige Fragen zur Reinigung von Solarmodulen
Wie oft sollte man eine PV-Anlage reinigen?
Je nach Umgebung alle ein bis sechs Jahre, so der ADAC: in Wohngebieten seltener, in ländlicher Umgebung mit Wald oder nahe Autobahnen und Bahnstrecken häufiger. Flach geneigte Module unter 15 Grad verschmutzen schneller.
Was kostet es, eine PV-Anlage reinigen zu lassen?
Der ADAC nennt für Fachbetriebe Nettopreise von 1 bis 3 Euro pro Quadratmeter, zum Beispiel 95 Euro bis 5 kWp oder 160 Euro bis 10 kWp (Stand 07.07.2026). Der Preis hängt auch davon ab, wie gut die Module erreichbar sind.
Kann ich Solarmodule selbst reinigen?
Nur, wenn Sie die Module sicher erreichen, ohne aufs Dach zu steigen – wegen der Absturzgefahr. Dann mit weichem Schwamm oder weicher Bürste und kalkarmem Wasser, ohne Hochdruckreiniger und ohne aggressive Reinigungsmittel.
Bringt eine Reinigung mehr Ertrag?
Bei hartnäckiger Verschmutzung ja, weil wieder mehr Licht auf die Solarzellen fällt. Wie viel, hängt vom Verschmutzungsgrad, von der Dachneigung und vom Standort ab – eine pauschale Zahl nennen wir deshalb nicht.
Quelle zu den allgemeinen Angaben über die Reinigung (Stand 3. Oktober 2026): ADAC, PV-Anlage reinigen (07.07.2026).
Ihre Anlage als nächstes Projekt
Ihre PV-Anlage läuft schon einige Jahre? Dann sehen wir sie uns vor Ort an – wie hier in Frickenhausen, direkt vor unserer Haustür – und sagen Ihnen, ob eine Reinigung, eine Wartung oder beides sinnvoll ist. Auf Wunsch prüfen wir dabei auch, ob sich ein Speicher nachrüsten lässt. ENERGIE NEU DENKEN.

