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Berechnen Sie ganz einfach Ihre mögliche Einspeisevergütung

Das aktuelle EEG unterscheidet zwischen Überschusseinspeisung (auch Teileinspeisung) und Volleinspeisung. Das ist zum Beispiel für alle interessant, die über große Dachflächen verfügen. Hier kann eine PV-Anlage zur Überschusseinspeisung (Selbstversorgung) und eine zur Volleinspeisung errichtet werden (Generierung zusätzlicher Einnahmen). 

Privaten Anlagenbetreibern steht in der Regel nur eine begrenzten Dachfläche zur Verfügung, weshalb die Anlage in erster Linie genutzt wird, um den Eigenverbrauch zu decken. Eine Volleinspeisung lohnt sich in diesem Fall nicht, denn die Einnahmen aus der Einspeisung in Netz sind deutlich geringer als die Ersparnis beim Eigenverbrauch des Solarstroms.

Anders ausgedrückt: Das durch Eigenverbrauch gesparte Geld leistet einen höheren Beitrag dafür, dass sich die Kosten der Solaranlage amortisieren als die Einnahmen aus der Vergütung für die Überschusseinspeisung. 

So arbeitet der EEG-Rechner

Der Rechner fragt die Eckdaten Ihrer geplanten oder bestehenden Anlage ab: Leistung in Kilowattpeak, Standort, ungefährer Stromverbrauch und die Frage, ob Sie den Strom überwiegend selbst nutzen oder vollständig einspeisen möchten. Daraus ergibt sich eine erste Einschätzung, welche Vergütung für Ihre Anlage in Frage kommt und wie sich Eigenverbrauch und Einspeisung zueinander verhalten.

Das Ergebnis ist eine Orientierung, keine Zusage. Wie viel eine Anlage auf Ihrem Dach tatsächlich erzeugt, hängt von Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Ihrem Lastgang ab. Diese Punkte klären wir im Projektbericht und beim anschließenden Termin vor Ort. Erst danach erhalten Sie ein verbindliches Angebot.

Was die EEG-Einspeisevergütung ist

Die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist der Betrag, den Sie für jede Kilowattstunde erhalten, die Ihre Photovoltaikanlage ins öffentliche Netz abgibt. Der Satz wird zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme festgelegt und gilt anschließend für das Inbetriebnahmejahr und die folgenden 20 Kalenderjahre. Für neue Anlagen sinkt er in regelmäßigen Schritten, deshalb lohnt sich ein Blick auf den jeweils aktuellen Satz, bevor Sie planen.

Bei den meisten Privatanlagen ist die eingesparte Kilowattstunde mehr wert als die vergütete. Ein Speicher und ein Energiemanagement erhöhen den Eigenverbrauch und damit die Wirtschaftlichkeit deutlicher als eine hohe Einspeisequote.

Und nach 20 Jahren?

Läuft die Vergütung aus, bleibt die Anlage in aller Regel wirtschaftlich weiter nutzbar. Welche Möglichkeiten Sie dann haben, lesen Sie in unserem Beitrag PV-Anlage nach 20 Jahren: Was tun beim EEG-Ende?.

Stand: September 2026. Vergütungssätze und Fristen ändern sich regelmäßig – wir prüfen den aktuellen Stand für Ihr Projekt.

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